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Auszug - Grundsatzbeschluss zur Sanierung bzw. Erneuerung der Oberflächenentwässerung und der Sanierung der Schmutzwasserleitung im Zusammenhang mit der Baumaßnahme "Vollausbau der K30 (Weddelbrooker Damm)"  

2. Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Hitzhusen
TOP: Ö 7
Gremium: Gemeindevertretung Hitzhusen Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 19.09.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 22:00 Anlass: Sitzung
Raum: Gaststätte Forsthaus Hitzhusen
Ort: Hauptstraße 18, 24576 Hitzhusen
VO/06/2013/035 Grundsatzbeschluss zur Sanierung bzw. Erneuerung der Oberflächenentwässerung und der Sanierung der Schmutzwasserleitung im Zusammenhang mit der Baumaßnahme "Vollausbau der K30 (Weddelbrooker Damm)"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:Meike Piechotta
Federführend:Fachbereich I Bearbeiter/-in: Piechotta, Meike
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

 


Die K 30 (Weddelbrooker Damm) wird im Jahr 2014 durch den Kreis Segeberg als Straßenbaulastträger voll ausgebaut. Als Zeitraum wurde vom Kreis April bis August 2014 genannt. Für den Vollausbau ist es wichtig, dass die in der Straße verlegten Regenwasserkanäle und Schmutzwasserkanäle überprüft und ggf. saniert werden. Aufgrund der geplanten Baumaßnahme ist die Gemeinde verpflichtet, ihre Kanäle zu inspizieren und notwendige Sanierungsschritte einzuleiten. Eine Kamerabefahrung wurde durchgeführt mit dem Ergebnis:

 

Schmutzwasserkanal

Eine Sanierung im geschlossenen Inlinerverfahren und 4 Kopflöcher (offene Bauweise) ist möglich, Kosten hierfür ungefähr 62.000 €. Dieses wird über die Gebühren refinanziert.

 

Regenwasserkanal (Oberflächenentwässerung der Straße)

Die Kamerabefahrung hat gezeigt, dass diverse Wurzeleinwüchse vorhanden sind. Möglicherweise ist der Durchmesser nicht ausreichend im gesamten Bereich. Zur Sanierung der Regenwasserkanalisation sind verschiedene Varianten möglich:

 

Variante 1:

Wurzeln wegfräsen und danach im Inlinerverfahren sanieren. Damit wird jedoch der Querschnitt weiter verringert. Die Hydraulikberechnung ergab, dass der Durchmesser ab Feuerwehrhaus rechnerisch zu klein ist.

 

Variante 2:

Regenwasserleitung im Gehweg bis Höhe ungefähr Feuerwehrhaus im Inlinerverfahren nach Entfernung der Wurzeleinwüchse sanieren und ab Feuerwehrhaus bis ungefähr Regenckhaltebecken an der Bramau Erneuerung RW-Leitung (Erweiterung auf Ø 300) gemeinsam mit Straßenbau. Achtung, Reparaturmaßnahme: Die gesamte Baumaßnahme sste über den Haushalt finanziert werden.

 

Variante 3:

Neubau der Oberflächenentwässerung auf der gesamten Strecke. Synergieeffekte entstehen durch die Straßenbauarbeiten des Kreises. Es rde alles in der Straße verlegt werden. Die Variante 3 ist nicht wesentlich teurer als die Variante 2, aber wesentlich besser, da die Leitungen erwartungsgemäß 30 Jahre halten. Es wäre eine nachhaltigere Variante und die Finanzierung des Neubaus re über eine Kreditaufnahme möglich. Lediglich die Kreditkosten (Zinsen und Tilgung) belasten den Haushalt.

 

Über diese drei Varianten wird rege diskutiert.

 

Beschluss:

Am Ende fasst die Gemeinde einen Grundsatzbeschluss, dass die Oberflächentwässerung im Zusammenhang mit dem Vollausbau der K 30 (Weddelbrooker Damm) neu gebaut wird. Die Ausschreibung soll zusammen mit dem Kreis erfolgen. Die Kosten sollen ggf. über einen Kredit finanziert werden. Eine endgültige Zustimmung der Gemeindevertretung erfolgt nach detaillierter Kostenaufstellung durch das Ingenieurbüro.


Abstimmungsergebnis:

dafür

10

dagegen

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Enthaltungen

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