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Großenaspe

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[Wappenbeschreibung]


Mit seinem 4500 ha landschaftlich reizvollen und waldreichen Areal zählt Großenaspe zu den größten ländlichen Gemeinden in Schleswig-Holstein. Heute zählt der Ort 2966 Einwohner. Von seinem ursprünglich ausgesprochen bäuerlichen Charakter hat Großenaspe sich zu einer aufstrebenden Wohngemeinde entwickelt. Aufgrund der großen Nachfrage ist die Gemeinde bestrebt, neue Baulandflächen auszuweisen. So wurde zuletzt im Frühjahr 2003 das Baugebiet "Hans-Claußen-Ring" erschlossen, in dem zur Zeit noch einige Grundstücke für den Verkauf zur Verfügung stehen. 

Im Gewerbegebiet "Am alten Sportplatz" haben sich bereits viele Gewerbebetriebe aus dem Ort und der näheren Region niedergelassen. Eine Erweiterung des vorhandenen Gebietes um ca 4,5 ha ist für 2009 vorgesehen.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Freiweide und Brokenlande. Der Ortsteil Brokenlande war einst ein selbständiges Dorf und wurde per 1. April 1936 der Gemeinde Großenaspe zugeordnet.

1736 wurde Großenaspe selbständiges Kirchspiel mit den Orten Latendorf und Heidmühlen. Aber schon vor 1559 hat in Großenaspe eine Kapelle gestanden. Diese wurde wegen Baufälligkeit abgebrochen, als 1772 mit Hilfe der Zarin Katharina II. von Rußland die Katharinenkirche entstand.

Von einer Schulpflicht ist seit 1747 in Verordnungen immer wieder die Rede, doch erst seit dem letzten Jahrhundert (1900) kann von einem geregelten Unterricht gesprochen werden. Heute befindet sich im Ort eine Grundschule. Die älteren Schulkinder besuchen entweder die Hauptschule in Boostedt bzw. die weiterführenden Schulen in Bad Bramstedt. Für die Betreuung der Kleinkinder ist ein Kindergarten im Ort vorhanden. Zusammen mit dem Verein "Mittelpunkt Großenaspe e. V." stellt die Gemeinde eine Betreuung aller Kinder auch im Nachmittagsbereich sicher.

Bereits ab 1710 führte durch den Ort die Postroute Kopenhagen-Kiel-Hamburg, aber die Postillione ritten hier nur durch, ohne zu halten. Die Wege zu jener Zeit - so wird berichtet -, waren während des Winters oft grundlos. 1869 wurde hier am Ort eine Postexpedition eingerichtet, die dann die moderne Nachrichtenübermittlung in Großenaspe einführte.

Auch heute liegt Großenaspe unter verkehrsmäßigen Gesichtspunkten günstig am Streckennetz der Eisenbahnlinie Hamburg-Kaltenkirchen-Neumünster, und im Ortsteil Brokenlande befindet sich der Autobahnanschluss Großenaspe. Die mehr als 10 Vereine der Gemeinde stellen ein breites Freizeitangebot für jung und alt dar und zeugen von einem regen kulturellen Leben. Für die sportliche Betätigung stehen eine Vielzahl guter Anlagen für verschiedenste Sportarten zur Verfügung.

In den Jahren 1980-1989 wurden zentrale Trinkwasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen gebaut. Gleichzeitig wurde ein Dorferneuerungsprogramm durchgeführt, das wesentlich zur Verschönerung des Ortsbildes beigetragen hat. Die Geschichte Großenaspes ist in einer umfassenden Dorfchronik aufgearbeitet worden. Im Jahr 1977 hat Großenaspe ein eigenes Wappen und ab 1989 eine Flagge angenommen. Im Jahre 2000 wurde Großenaspe Kreissieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft". 2001 konnte Großenaspe sein 800jähriges Bestehen feiern.

Als touristische Attraktion wurde im Jahre 2003 im Rahmen des Dorfentwicklungsprogrammes auf dem Ketelvierthberg  (73 m ü. NN) ein 12 m hoher Aussichtsturm errichtet. Darüber hinaus wurde im Frühjahr 2004 auf dem Ketelvierth ein Naturwanderweg angelegt.


Weitere Informationen finden Sie auf der Gemeindehomepage unter

www.grossenaspe.de

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